Anti-Giftköder-Training – Onlinekurs für Hunde von Désirée Scheller

Ein 3-tägiges Online-Trainingsprogramm, das Hunden auf positive Weise beibringt, nichts mehr ungefragt vom Boden zu fressen – ohne Zwang, ohne Strafe, mit motiviertem Hund.

Laptop und Smartphone zeigen die Kursseite „Antigiftköder-Training" der Plattform Hundewohl. Der Text beschreibt, wie Hunde in 3 Tagen lernen, nichts ungefragt vom Boden zu fressen. Rechts ein Foto eines schnüffelnden Beagles im Gras. Unten: „2 Module, 6 Lektionen" und ein blauer „Kurs starten"-Button.

Jeder Spaziergang ein kleines Risiko – das muss nicht sein.

Giftköder sind leider Realität. Immer wieder werden Hunde Opfer von absichtlich ausgelegten Ködern, aber auch von zufällig herumliegendem Abfall, Lebensmitteln oder anderen gefährlichen Dingen. Wer als Hundehalter schon einmal erlebt hat, wie der eigene Hund blitzschnell etwas vom Boden schnappt, weiß: In diesem Moment ist man machtlos.

Das Anti-Giftköder-Training von Désirée Scheller, zertifizierter Hundetrainerin und Hundeverhaltensberaterin, vermittelt eine Methode, mit der Hunde lernen, Fressbares auf dem Boden freiwillig liegenzulassen – motiviert, ohne Druck und in nur drei Tagen.

Der Trainingsaufbau: 3 Tage, 3 Module

Das Training nutzt das natürliche Lernverhalten von Hunden: Ein neues Verhalten braucht mehrere verschiedene Situationen, um wirklich generalisiert – also dauerhaft gelernt – zu werden. Der Kurs ist genau darauf ausgelegt.

Der Hund lernt zunächst in der gewohnten, sicheren Umgebung, Futter auf dem Boden liegenzulassen. Hier wird das Grundprinzip des Trainings etabliert.

Das Training verlagert sich nach draußen – in die gewohnte Umgebung des Hundes. Angeleint lernt der Hund, an Leckereien vorbeizugehen, die auf dem Boden platziert wurden.

Das ist der entscheidende Schritt: Der Hund übt das erlernte Verhalten abgeleint, weiter vom Menschen entfernt und in einer fremden Umgebung. Genau das ist die Situation, in der Giftköder gefährlich werden können.

Für Hunde, die nicht nur Fressbares, sondern auch andere potenziell schädliche Dinge vom Boden aufnehmen, gibt es ein eigenes Modul mit passenden Trainingsschritten.

Hunde, die sich früher selbst versorgt haben, brauchen einen angepassten Ansatz. Dieses Modul zeigt, wie das Training in solchen Fällen funktioniert.

💡 Schon gewusst?

Was sind Giftköder?

Als Giftköder bezeichnet man Lebensmittel, die mit Nägeln, Rasierklingen oder Giftstoffen präpariert werden und gezielt in der Natur ausgelegt werden, um Hunden zu schaden. Sie sind optisch nicht von normalem Futter zu unterscheiden – weshalb ein gut trainierter Hund, der grundsätzlich nichts vom Boden frisst, der sicherste Schutz ist.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Nicht geeignet ist der Kurs für alle, die erwarten, dass das Training ohne eigenen Einsatz auskommt. Nach den drei Tagen empfiehlt Désirée Scheller, die Übungen regelmäßig in den Alltag einzubauen, damit das neue Verhalten stabil bleibt. Ein Hund, der sich dauerhaft unbeaufsichtigt weit entfernt, wird das Gelernte weniger konsequent anwenden.

Lächelnde Frau mit langen braunen Haaren und grauer Jacke hält einen kleinen weißen Lockenhund (vermutlich Pudelmix) an ihre Wange gedrückt. Im Hintergrund eine grüne Außenanlage mit Bäumen und Zaun im Gegenlicht.
Nahaufnahme eines Fleischstückchens im Gras, daneben leuchtend blaue Schneckenkörner (Molluskizid). Das Bild weist auf eine Giftgefahr für Hunde hin, da Schneckenkörner für Tiere hochgiftig sind.

Das Trainingskonzept: Freiwillig statt Gehorsam aus Angst

Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze beim Antigiftköder-Training. Der eine setzt auf Abschreckung – der Hund lernt, etwas liegenzulassen, weil er sich erschreckt hat. Der andere setzt auf Freiwilligkeit – der Hund lernt, dass es für ihn besser ist, das Futter auf dem Boden zu ignorieren, weil sich das Liegenlassen für ihn lohnt.

Désirée Scheller arbeitet ausschließlich mit dem positiven Ansatz. Der Hund wird nicht durch Lärm oder unangenehme Reize konditioniert, sondern durch Motivation und Belohnung dazu gebracht, aktiv und mit Freude an Fressbarem vorbeizugehen. Das führt laut Anbieter zu einem nachhaltigeren und zuverlässigeren Ergebnis – weil der Hund das Verhalten verinnerlicht hat, statt es nur aus Angst zu zeigen.

Die Kursleiterin

Désirée Scheller ist seit 2011 zertifizierte Hundetrainerin, Hundeverhaltensberaterin und Hundeverhaltenstherapeutin. Sie betreibt das Portal Hundezentrum-Hundewohl und hat über die Jahre hunderte Hundehalter begleitet – zunächst in der Hundetagesbetreuung und im persönlichen Coaching, seit 2020 vor allem mit Online-Kursen und -Beratung. Ihr Ansatz: „Verstehen statt trainieren” – die Bedürfnisse und die Körpersprache des Hundes verstehen, statt einfach Verhaltensweisen einzuüben. Auf Instagram folgen ihr über 110.000 Menschen.

Die wichtigsten Infos im Überblick

💡 Schon gewusst?

Warum 3 Tage ausreichen können

Das Lernprinzip hinter dem Kursaufbau folgt der sogenannten Generalisierung: Ein Hund, der ein neues Verhalten nur in einer einzigen Situation übt, kann dieses Verhalten nicht zuverlässig auf andere Situationen übertragen. Erst wenn dasselbe Verhalten in mehreren verschiedenen Kontexten trainiert wurde, verankert es sich als generelles Muster. Der Kurs nutzt genau dieses Prinzip – drei aufeinander aufbauende Situationen in drei Tagen.

❓ FAQ – Häufige Fragen & Antworten

Ist das Training nach 3 Tagen wirklich abgeschlossen?

Das eigentliche Training dauert 3 Tage à 2–3 Stunden. Danach empfiehlt Désirée Scheller, die Übungen weiterhin gelegentlich in den Spaziergang einzubauen, damit das neue Verhalten sich festigt.

Ein Hund, der sich dauerhaft weit und unbeaufsichtigt vom Menschen entfernt, wird das Gelernte schwerer anwenden. Das Training stärkt auch automatisch die Bindung zwischen Hund und Halter – was den Gesamterfolg des Trainings unterstützt.

Unbegrenzt. Alle Module können beliebig oft angesehen werden.

In der Regel innerhalb von 5 Minuten per E-Mail.

Ja. Dafür gibt es ein eigenes Bonus-Modul, das auf die besonderen Herausforderungen bei Hunden eingeht, die sich früher selbst versorgt haben.

Ja. Das erste Bonus-Modul behandelt genau diese Fälle – Steine, Taschentücher, Kot und andere potenziell schädliche Dinge.

Dein nächster Schritt

Kein Hundehalter möchte sich auf jedem Spaziergang Sorgen machen. Ein Hund, der zuverlässig nichts vom Boden frisst, ist sicherer – und das Miteinander entspannter. Dieser Kurs zeigt, wie das in drei Tagen gelingen kann: motiviert, positiv und nachhaltig.

Hinweis & Transparenz

Diese Seite stellt Informationen zu einem externen Onlinekurs bereit. Wir sind nicht der Anbieter des Kurses. Bei den verwendeten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Der Kauf erfolgt direkt beim Anbieter Désirée Scheller / Hundezentrum-Hundewohl bzw. über Digistore24. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten.