Leinenführigkeits-Training – Onlinekurs von Désirée Scheller

Ein positiv aufgebauter Videokurs, der zeigt, warum Hunde an der Leine ziehen – und wie man das mit Verständnis, klarer Führung und ohne Zwang dauerhaft verändern kann.

Frau in schwarzem Shirt und Jeans geht auf einem Stadtbürgersteig und schaut lächelnd auf einen schwarzen Labrador-Welpen hinunter, der mit geöffnetem Maul neben ihr läuft und zu ihr hochblickt. Im Hintergrund eine belebte Stadtstraße mit Bäumen und Ampel.

Jeder Spaziergang endet im Kampf mit der Leine – das muss nicht so bleiben.

Leinenziehen ist für viele Hundehalter die frustrierendste Alltagssituation überhaupt. Der Hund zieht, die Schulter schmerzt, die Stimmung sinkt – und das bei jedem einzelnen Spaziergang. Was viele nicht wissen: Hunde ziehen nicht aus schlechter Absicht. Es gibt immer einen Grund, und wer diesen Grund versteht, kann das Training gezielt und effektiv angehen.

Der Onlinekurs „Leinenführigkeits-Training” von Désirée Scheller, Hundeverhaltensberaterin und -therapeutin, setzt genau da an: nicht mit Korrekturen oder Verboten, sondern mit Verständnis für das Verhalten des eigenen Hundes – und einer klaren, positiven Methode, die zu jedem Hund-Mensch-Team passt.

Drei Methoden – und warum der Ansatz entscheidend ist

Es gibt grundsätzlich drei Wege, einem Hund beizubringen, nicht an der Leine zu ziehen:

Sie zeigt dem Hund, dass es für ihn vorteilhaft ist, sich am Menschen zu orientieren. Er lernt, was gewünscht wird – und wird dafür bestätigt. Das Ergebnis ist ein motivierter Hund, der gerne mitmacht.

Bedeutet: bei jedem Zug anhalten und warten. Das kann funktionieren, zieht sich aber oft über Monate hin – weil viele Hunde Schwierigkeiten haben, selbstständig zu erkennen, was erwartet wird.

Sie erzeugt Meideverhalten – der Hund vermeidet das Ziehen aus Angst vor unangenehmen Konsequenzen. Das funktioniert zwar kurzfristig, geht aber auf Kosten des Vertrauens.

Désirée Scheller arbeitet ausschließlich mit der freiwilligen, positiven Methode – ohne Ruck an der Leine, ohne erschreckende Hilfsmittel, ohne Druck.

💡 Schon gewusst?

Warum Hunde an der Leine ziehen – und warum es nicht an Ungehorsam liegt

Leinenziehen ist kein Zeichen von Dominanz oder schlechter Erziehung. Hunde ziehen, weil sie in der Situation keine klare Orientierung haben, weil sie unter Reizüberflutung leiden, weil sie schlicht schneller als ihr Mensch gehen möchten – oder weil sie nie gelernt haben, dass es sich lohnt, sich nach dem Menschen zu richten. Der erste Schritt ist zu verstehen, welcher Grund bei dem eigenen Hund zutrifft.

Der Kursaufbau: 13 Videos in vier Phasen

Was vorab zu beachten ist: ein Grundverständnis für das Verhalten und die Natur des eigenen Hundes als Ausgangspunkt des Trainings.

Warum zieht ein Hund an der Leine? Welche verschiedenen Gründe gibt es, wie erkenne ich sie bei meinem Hund – und wie gehe ich konkret damit um?

Schritt-für-Schritt-Training, das direkt mit dem eigenen Hund nachgemacht werden kann – klar strukturiert und leicht verständlich.

Wie baut man das Training mit einem Hund auf, der unter Reizüberflutung leidet? Und wie leitet man einen besonders hoch motivierten Hund, der schwer zu bremsen ist?

Für wen ist der Kurs geeignet?

Besonders: Das Training ist rasse- und altersunabhängig. Auch blinde und taube Hunde können mit diesem Konzept trainiert werden.

Wann starten? Laut Anbieter muss man keine lange Eingewöhnungszeit abwarten – selbst wenn der Hund gerade frisch eingezogen ist, kann schon nach ein bis zwei Tagen mit dem Training begonnen werden.

Lächelnde Frau mit langen braunen Haaren, grauer Winterjacke und heller Hose hockt im Freien auf einer Rasenfläche neben zwei Hunden — einem kleineren dunkelbraunen und einem größeren rotbraunen Hund. Im Hintergrund eine grün bewachsene Fläche im Sonnenlicht.

💡 Schon gewusst?

Leinenführigkeit stärkt die gesamte Bindung

Ein Hund, der sich an der Leine führen lässt, tut das nicht aus Zwang – er hat gelernt, dass es sich lohnt, die Führung seines Menschen anzunehmen. Dieses Vertrauen in die Orientierung am Menschen überträgt sich auf viele andere Alltagssituationen und stärkt die Bindung nachhaltig.

Die Kursleiterin

Désirée Scheller ist seit 2011 Hundeverhaltensberaterin und Hundeverhaltenstherapeutin mit Schwerpunkt auf gewaltfreier, ganzheitlicher Hundeerziehung. Sie arbeitet nach ihrer selbst entwickelten 360° Hundeverständnis-Methode – einem Ansatz, der Verhalten nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel von Nervensystem, Emotionen, Lernerfahrungen und Alltag einordnet. Ihr Ziel: nicht schnelle Lösungen, sondern fundiertes Verständnis und echte Orientierung – für den Hund und den Menschen. Bekannt aus verschiedenen Medien und mit einer großen Online-Community auf Instagram, YouTube und Facebook.

Die wichtigsten Infos im Überblick

❓ FAQ – Häufige Fragen & Antworten

Ist das Training für alle Hunde geeignet?

Ja. Das Training funktioniert rasseunabhängig, altersunabhängig – und auch für blinde oder taube Hunde.

So früh wie möglich. Selbst wenn der Hund gerade neu eingezogen ist, kann man nach ein bis zwei Tagen starten. Und bei bereits länger bestehenden Gewohnheiten gilt: Am besten heute noch anfangen.

In der Regel innerhalb von 5 Minuten per E-Mail.

Unbegrenzt. Der Kurs kann beliebig oft angesehen werden.

Nein. Der Kurs ist vollständig flexibel – auch von unterwegs nutzbar.

Dafür gibt es ein eigenes Ergänzungsmodul im Kurs, das speziell auf diese Situation eingeht.

Dein nächster Schritt

Entspannte Spaziergänge sind kein Luxus – sie sind für viele Hundehalter und ihre Hunde tägliche Belastung. Wer versteht, warum der eigene Hund an der Leine zieht, und dann gezielt und positiv trainiert, erlebt einen echten Unterschied – sowohl im Alltag als auch in der Beziehung zum Hund.

Hinweis & Transparenz

Diese Seite stellt Informationen zu einem externen Onlinekurs bereit. Wir sind nicht der Anbieter des Kurses. Bei den verwendeten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Der Kauf erfolgt direkt beim Anbieter Désirée Scheller / Hundezentrum-Hundewohl bzw. über Digistore24. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten.